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Achillessehnenruptur

Die Dia­gno­se einer Achil­les­seh­nen­rup­tur ist durch die typi­schen kli­ni­schen Zei­chen in der Regel bereits ohne tech­ni­sche Hilfs­mit­tel mög­lich. Die Ultra­schall­dia­gnos­tik ver­mit­telt uns indes einen Ein­blick in die Beschaf­fen­heit des Seh­nen­ge­we­bes, wel­ches man ja durch die Haut nicht sehen kann. Im vor­lie­gen­den Bei­spiel sehen wir eine kom­plet­te Rup­tur einer schwer dege­ne­rier­ten Achil­les­seh­ne, erkenn­bar an der mas­si­ven kol­bi­gen Auf­trei­bung und Ein­la­ge­rung von Flüs­sig­keit (schwarz) in die Seh­ne. In die­sem Fall rei­chen bereits kleins­te Belas­tun­gen, um das maro­de Gewe­be zum rei­ßen zu brin­gen.

Wade im Längsschnitt von distal nach proximal

Die­se Ultra­schall-Unter­su­chung wur­de bei einem Pro­ban­den durch­ge­führt, der kei­ne Pro­ble­me in sei­ner Wade hat­te. Der Schall­kopf wur­de zunächst längs auf die Achil­les­seh­ne auf­ge­setzt, so dass das Fer­sen­bein noch gut sicht­bar ist. Dann wur­de die Son­de Rich­tung Knie geführt, so dass die bei­den Mus­keln, wel­che die Achil­les­seh­ne bil­den, sicht­bar wur­den. Die ein­zel­nen Mus­keln wur­den beschrif­tet. Gut erkenn­bar sind die unter­schied­li­chen Faser­rich­tun­gen der ver­schie­de­nen Mus­keln sowie die Fas­zi­en zwi­schen ihnen.

Sonographie einer klinisch unauffälligen Wade

Die­se sono­gra­phi­sche Unter­su­chung wur­de bei einem gut trai­nier­ten und kli­nisch unauf­fäl­li­gen Pro­ban­den durch­ge­führt. Die ein­zel­nen Mus­keln der Wade wur­den beschrif­tet. Gut sicht­bar sind die unter­schied­li­chen Faser­rich­tun­gen der ver­schie­de­nen Mus­keln sowie die Fas­zi­en zwi­schen ihnen. Kno­chen wur­den gelb beschrif­tet. Rot ein­ge­kreist wur­de die Achil­les­seh­ne, wel­che sich dem Fer­sen­bein anla­gert.