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Punktion einer purulenten Arthritis des oberen Sprunggelenkes

Die­ser Pati­ent hat­te seit weni­gen Tagen pro­gre­dien­te Schmer­zen sowie eine star­ke Schwel­lung im obe­ren Sprung­ge­lenk (OSG), ver­bun­den mit Fie­ber und in der Labor­un­ter­su­chung deut­lich erhöh­ten Ent­zün­dungs­pa­ra­me­tern. Die Rönt­gen­un­ter­su­chung lässt einen Erguss erah­nen, ist indes als Nach­weis hier­für völ­lig unge­eig­net. Sono­gra­phisch lässt sich der Gelenk­er­guss dar­stel­len, wobei nach wie vor nicht klar ist, wor­aus sich die Flüs­sig­keit zusam­men­setzt. Daher wur­de eine dia­gnos­ti­sche Punk­ti­on durch­ge­führt. Bei sol­chen Punk­tio­nen ist die Arte­ria dor­sa­lis pedis zu beach­ten, wel­che direkt über dem Gelenk ver­läuft und durch die Punk­ti­on nicht ver­letzt wer­den soll­te. Im Film ist das Blut­ge­fäß als pul­sie­ren­der Punkt zu sehen, in der dar­auf­fol­gen­den Sequenz sieht man das Gefäß bei einem ande­ren Pati­en­ten duplex-sono­gra­phisch dar­ge­stellt. In der Punk­ti­ons­se­quenz wird daher die Nadel nicht In-pla­ne (IP) son­dern Out-of-pla­ne (OOP) vor­ge­scho­ben und ist am Ende als wei­ßer Punkt im schwar­zen (hypo­echo­ge­nen) Erguss zu sehen.