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Drainage eines Perikardergusses

Die­ser Pati­ent hat­te eine Typ-A-Dis­sek­ti­on der Aor­ta mit aus­ge­dehn­tem Peri­kar­der­guss, wel­cher begann, das Herz zu tam­po­nie­ren. Beim Ein­tref­fen in unse­rem Schock­raum war er bra­dy­kard und hypo­ton, so dass Adre­na­lin und Nor­ad­re­na­lin in hohen Dosen ver­ab­reicht wer­den muss­ten. Not­fall­mä­ßig wur­de eine Drai­na­ge in den Peri­kard­raum ein­ge­legt, wel­che im Ver­lauf von 30 min ca. 1700ml Blut för­der­te, wel­ches sub­sti­tu­iert wer­den muss­te. Unter die­ser The­ra­pie sta­bi­li­sier­te sich der Pati­ent, so dass er nicht mehrt katecho­lamin­pflich­tig war. Die ope­ra­ti­ve Ver­sor­gung erfolg­te eine Stun­de spä­ter.